Sony plant monatliche Gebühr

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Sony plant monatliche Gebühr für Online-Dienst "PlayStation Network"

Auf Besitzer der Sony-Konsolen PlayStation3 und PlayStation Portable könnte ab dem kommenden Jahr eine monatliche Gebühr für die Nutzung des Online-Dienstes "PlayStation Network" zukommen.

Entsprechende Schritte deutete Sony laut übereinstimmenden US-Medienberichten auf einer Investoren-Konferenz am Donnerstag an. Kaz Hirai, Vorstandschef bei Sony Computer Entertainment, versicherte auf Anfrage der Nachrichtenagentur Reuters (Freitag), die Grundangebote würden auch in Zukunft kostenfrei bleiben. Angedacht sei jedoch, ein Bezahlmodell für Premiumdienste einzuführen. Welche dies sein könnten, ließ der Manager offen.

Sony lehnt sich damit an die Strategie des Mitbewerbers Microsoft an, der beim Online-Angebot "XBox Live" bereits von Beginn an zweigleisig fuhr. Eine "Silver"-Mitgliedschaft mit den wichtigsten Basisfunktionen lässt sich gratis abschließen, für die erweiterte "Gold"-Variante mit Multiplayer-Modus per Netzwerk, Twitter und weiteren Zusatzfunktionen fällt eine jährliche Gebühr an.

Hirai bestätigte ferner Planungen, wonach die PlayStation 3 nach Einführung erster 3D-Fernseher per Firmware-Update für dreidimensionale Darstellungen aufgebohrt werden soll. Einen genauen Zeitpunkt nannte er zunächst nicht.

 
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